Die Peix Health Group engagiert sich für sozial schwache Kinder

Die Healthcare-Branche hat neben der ökonomischen eine Dimension, die über das Kommerzielle hinaus geht: Sie ist mit dem Anspruch verbunden, den Menschen etwas Gutes zu tun. Möglichst jeder Patient soll von einer adäquaten Therapie profitieren. Dieses Ziel unterstützt die Peix Health Group mit einer adäquaten Pharmakommunikation – durch Exzellenz in der Verbindung von Kreativität und Strategie. „Wirtschaftlicher Erfolg“, glaubt Karsten Rzepka, Inhaber der Peix Health Group, „ist zwar ein unerlässlicher Faktor, aber kein Selbstzweck! Es muss etwas dazukommen, das über die reine Gewinnmaximierung hinausgeht, sonst ist der Betriebszweck nicht wirklich erfüllt.“

Daher spendet Peix seit Langem einen festen Prozentsatz vom jährlichen Umsatz für soziale Projekte. 2019 waren es immerhin 80.000 €. Das Geld kommt Kindern zugute, die aus sozial und wirtschaftlich prekären Verhältnissen stammen. Um ihre Perspektive zu verbessern, fördert Peix vier soziale Projekte im In- und Ausland. Die Einrichtungen wurden im Vorfeld von kompetenten Sozialarbeitern beurteilt – damit die Hilfe auch da ankommt, wo sie gebraucht wird.

Brennpunkt Lichtenberg

Das Christliche Sozialwerk Berlin e. V. (CSW) ist eine soziale Einrichtung in Berlin- Lichtenberg. Sie befindet sich in einer Hochhaussiedlung mit einem hohen Anteil an Migrantenfamilien. Der Kiez gilt als sozialer Brennpunkt. Das Projekt engagiert sich mit guten Ideen und zahlreichen Angeboten, die finanziert werden müssen. Der Kinderclub Regenschirm fungiert für viele Kids aus der Umgebung als „zweites Wohnzimmer“. Es gibt ein Familiencafé und einen Spielplatz als Treffpunkt für die Kleinen, aber auch für die Eltern, die sich dort austauschen können. Neben den fest angestellten Mitarbeitern beschäftigt der CSW eine große Anzahl ehrenamtlicher Helfer, ohne die das Projekt nicht realisierbar wäre. Der gemeinnützige Verein ist Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und seit 1990 aktiv.

blu:boks BERLIN

Auch die blu:boks BERLIN hat ihren Hauptsitz im sozialen Hotspot Berlin-Lichtenberg. Die Einrichtung arbeitet mit Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis achtzehn Jahren, die aus Problembezirken kommen. Der sozialpädagogische Ansatz der blu:boks: „Wir suchen, finden und fördern die kreativen Begabungen junger Menschen mit dem Ziel, ihr Selbstwertgefühl durch künstlerische Bildung zu entwickeln und zu stärken, als Basis für eine stabile soziale Integration.“ Die Einrichtung wird wöchentlich von circa 300 Kindern aufgesucht und versteht sich als Selbstwertmanufaktur. Bestätigung und Anerkennung werden über die individuelle künstlerische Entfaltung jedes einzelnen Kindes vermittelt, zum Beispiel durch Erlernen eines Musikinstruments oder Theaterinszenierungen der Gruppe. Als gemeinnützige Organisation ist die blu:boks auf Spenden angewiesen, um ihre Arbeit erfolgreich durchführen zu können.

Kindernest Rumänien e. V.

Wie der Name schon sagt: Die Einrichtung soll ein Ort der Geborgenheit für Kinder sein. Armut ist in Rumänien nach wie vor ein großes Problem. Häufig fehlt es am Notwendigsten: Essen, Kleidung, Unterkunft. Es gibt sehr viele Kinder, die mehr oder weniger auf sich allein gestellt sind. Die Situation ist mit der in Deutschland nicht vergleichbar, wo prekäre Verhältnisse eher mit Adipositas aufgrund einer einseitigen Ernährung mit zu viel Kohlenhydraten und Zucker einhergeht. Die Tatsache, dass Rumänien EU-Mitglied ist, hat die Problematik eher verschärft. Viele Eltern treibt die Armut ins westeuropäische Ausland. Ihre Kinder bleiben häufig bei völlig überforderten Großeltern, Nachbarn oder älteren Geschwistern zurück. Das Kindernest ist daher innerhalb seiner Region ein wichtiger Anlaufpunkt. Die Einnahmen aus dem gebührenpflichtigen Kindergarten fließen in Wohnprojekte für Kinder, die dauerhaft untergebracht werden müssen und dringend ein Zuhause brauchen. Durch den Erwerb der Nachbargrundstücke konnte die Einrichtung vergrößert werden, um weitere Kinder aufzunehmen. Jede Spende an das rumänische Kindernest kommt daher einer Hilfe zur Selbsthilfe gleich.

San Salvador – La Casa de mi Padre

Die Einrichtung in der Hauptstadt des zentralamerikanischen Staates El Salvador bewohnen 40 junge Menschen im Alter zwischen einem und zwanzig Jahren. Viele von ihnen sind ehemalige Straßenkinder, deren Eltern sie nicht ernähren können und die häufig misshandelt wurden. In der Casa de mi Padre finden sie familienartige Strukturen vor. Das Projekt wird von einem Team aus bekennenden Christen geleitet. Alle Kinder erhalten eine vernünftige Schulbildung, die ihrem Bedarf entspricht. Regelmäßige Besuchstage mit den Herkunftsfamilien helfen dabei, die Vergangenheit zu bewältigen. In der Casa de mi Padre sind sie für ihre Geschwister erreichbar, sodass die familiäre Verbindung erhalten bleibt. Die Unterstützung für die Casa de mi Padre umfasst regelmäßige Spenden und die Vermittlung qualifizierter Betreuer durch das Berlinprojekt, einer freien evangelischen Gemeinde in Berlin-Brandenburg.