15.10.2021

Welttag des Händewaschens

Schon gewusst? Heute ist der Welttag des Händewaschens.

Spätestens seit Corona ist das regelmäßige Händewaschen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt und bei den meisten in Fleisch und Blut übergegangen. Und das mit gutem Grund: Händewaschen zählt zu den grundlegenden Schutzmaßnahmen, um die Übertragung von Krankheiten einzudämmen. Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern. Ein Großteil aller Infektionen werden über die Hände übertragen.

Über 150 Mikroorganismen tummeln sich allein schon von Natur aus auf den Handflächen. Hinzu kommen Viren, Bakterien und Keime, die beim Naseputzen, beim Toilettengang, beim Händeschütteln, beim Berühren von Oberflächen oder zum Beispiel beim Zubereiten rohen Fleischs auf die Handflächen gelangen können. Aber auch Smartphones beherbergen eine Vielzahl von Krankheitserregern. Forscher der Universität von Tartu, Estland, haben in einer Studie von 2017 mehr als 17.000 bakterielle Genkopien auf den Handys von Schülern gefunden.

Rund viermal in der Minute fassen sich Menschen durchschnittlich ins Gesicht. Das heißt, alle vier Minuten haben diese Viren, Bakterien und Keime die Chance, über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper einzudringen und Infektionen auszulösen. Auch eine Ansteckung mit dem Coronavirus kann so erfolgen. Über gemeinsam berührte Gegenstände können diese Krankheitserreger dann ebenso leicht von Hand zu Hand gelangen.

Das korrekte Händewaschen unterbricht diesen Übertragungsweg. Mindestens 40 Sekunden unter fließendem Wasser, dann gründlich einseifen und dabei alle Bereiche der Hand erfassen, anschließend sorgfältig abspülen. Für die Schätzung der Dauer empfiehlt es sich das Lied „Happy Birthday“ zweimal zu singen. Jeder konnte diese Regeln und ihre Hintergründe in den letzten anderthalb Jahren verinnerlichen.

Seit 19 Monaten bzw. 583 Tagen waschen sich die Deutschen im Durchschnitt 10-mal oder häufiger am Tag die Hände. Das sind 5.830 „Happy Birthday“ nur fürs Händewaschen.

Diese Hygienemaßnahmen sind wichtig, doch sie strapazieren die Haut. Immer mehr Menschen, vor allem solche mit Allergien oder empfindlicher Haut, klagen über ausgetrocknete, rissige und entzündete Hände.

„Wir wissen, wie sehr zum Beispiel auch Neurodermitiker:innen Pflege und Schutz für die Haut nach dem Waschen benötigen. Unsere kreative und fachliche Expertise ist wichtiger Bestandteil der Hautgesundheitskampagnen für unsere Kunden.“ Heinrich Forstner, Account Manager im Bereich Allergologie und Dermatologie.

Zum Team der PEIX Health Group gehören Medical-Experten aus verschiedenen Fachrichtungen, unter anderem aus dem Bereich der Dermatologie.